Donnerstag, 31. Mai 2012

Wolle macht mobil

Hier meine Variante eines Resteverwertungsmobilés nach einer Inspiration von Frau Liebe:


Stock suchen. Mit Reststoffstreifen umwickeln (am einfachsten fixiert mit Stylefix), Schnur dran und aus Wollresten geformte Wollknäuel dranbinden.
 
Fertig die Wurst.

Sonntag, 27. Mai 2012

Granny Square Babydecke


Schnell aus dem Ärmel gezaubert:
Eine Granny-Square-Babydecke nach altbewährtem Muster, dieses mal aber aus Schachenmayr-Boston-Wolle. Da die Wolle sehr dick ist, kommt man schnell zu der passenden Größe.
  
Auf der Rückseite findet sich dicker Wolljersey von der Glücksmarie.

An den Rändern ist sie mit Kreuzstich eingefasst.








Donnerstag, 24. Mai 2012

Freestyle Babyweste

Da ich noch Wollreste übrig hatte habe ich einfach mal drauflos gehäkelt und dabei ist diese Hippie-Weste entstanden. Sie dürfte allenfalls für Babys bis zum 3. Monat passen, ist schön flauschig und bestimmt sehr kleidsam.
Vorn hab ich irgendwas zusammengehäkelt.

Die Rückseite ist im typischen Granny-Look gehalten.

An den Seiten wird die farbige Wolle zitiert.

Dienstag, 22. Mai 2012

Kölle adé!

Nach 4 schönen Monaten im wunderbaren Köln bin ich nun wieder zurück in der Hansestadt. Die Zeit war - da reich an Bahnfahrten und im Wissen einer baldigen Geburt - auch häkelintensiv. Dazu bald mehr.


Ort des Schaffens:
Die Kölner Kranhäuser im Rheinauhafen (rechts im oberen Bild, ich arbeitete im hinteren der drei!).

Von oben nach unten gezählt die 4. Etage (11. Stock)

 Morgendlicher Blick auf den Rhein.

 Abendlicher Blick auf die Stadt.

Ort der Liebe:
Die Hohenzollernbrücke, an der Liebende Schlösser anbringen und sodann die Schlüssel in den Rhein werfen, auf dass ihre Liebe immerdar bestehe!


Donnerstag, 1. März 2012

Durch geblickt

Mal wieder heißt es

beAUtY iS WHerE You fINd It.


Heute zum Thema:

dUrchblIck.

Meine Damen und Herren, Sie blicken durch den höchsten Berg des wunderbaren Karwendelgebirges: die Birkkarspitze (2749 m). Herzlichen Glückwunsch!

Noch mehr EinBLICKE gibt es auf der pimpinell´schen Spielwiese.

Samstag, 10. Dezember 2011

Unvollendete - die Zweite

Gleich nachdem die erste Granny-Square-Decke meines Lebens fertig war, bestellte ich neue Wolle und machte mich an Decke #2.


Da die Wolle aber sehr dick ist, nimmt die Decke schnell Form an. Wie man die moosgrüne Maschenart nennt, weiß ich nicht, aber ich finde es ergibt neben der Bommelei ein ganz tolles Muster. Gesehen in der Häkelschule.


Es fehlen nur noch ein weißes und ein blaues Farbfeld, dann müsste sie die gewünschte Größe erreicht haben.


Es herzt euch,                     
Frau Meloni

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Wischi Washi


Zu meinem Wiegenfeste wurde ich mit einer großen Portion Washi Tape bedacht, in meinen Lieblingsfarben: Türkis, Aqua, Petrol.


Das japanische Reispapier klebt sich zum Beispiel gut auf Holzklammern.

Einfach ein Stückerl abschneiden, Klammer drauf,... 

...und mit der Schere anpassen. 

 Wie hübsch!

Super als Geschenkverpackungsaccesoire für die Dame von Welt.

Hier gesehen.

Samstag, 3. Dezember 2011

Herrschaftliche Kerzenleuchter


Ein tolles Mitbringsel für Geburtstage, Weihnachtsplätzchenbacknachmittage oder den ersten Besuch bei der Schwiegermutter sind güldene Waldbewohner. Der geneigte Blogleser macht das so:


Wundersame Waldtiere fangen (z. B. von SCHLEICH), bestenfalls auf dem Flohmarkt, notfalls im G´schäfterl.

 Waldtier schnappen, festhalten, anbohren, Kleber einfüllen.


 Geburtstagskerzenhalter reinstecken.

 Rundum mit goldenem Lack aus dem Bastelladen besprühen und Kerze einstecken und fertig ist die illustre Beleuchtung für neblige Winterabende.

Welch stattliches Tier!

!!!ACHTUNG: LEICHT ENTFLAMMBAR, ALSO KERZENLICHT RECHTZEITIG LÖSCHEN!!!

Idee von hier.

Mittwoch, 30. November 2011

Advents(kalender)kerze

Für die Figurbewussten unter euch hier eine Anregung für einen kalorienarmen Adventskalender:
Kerze kaufen, mit Wachsstiften 24 Linien ziehen, aus Wachsplatten Zahlen ausschneiden und entsprechend platzieren.


Dann auf den 1.12. freuen und die Kerze gen Weihnachten Stück für Stück schrumpfen lassen.

Montag, 28. November 2011

Mützchenfang


Ein tolles Mützchen konnte ich ergattern: Grau mit Rosen- und Perlentüdel.


Mal sehen, wie lange noch welche in den Regalen stehen. Bei uns waren die Fruchtmus-Häubchen nämlich schnell vergriffen.

Sonntag, 27. November 2011

Adventsbastelei

Für Adventsbastler erinnere ich hier nochmal an zwei letztjährige Posts:







Viel Spaß!

Inniglich

innininininininininininiinniglich inniglich inniglich innig betrachtete sie ihren Bildschirm. Bild. Schirm. Ersteres lud den Betrachter zum Staunen ein, zur Interpretation, letzterer schützte vor kalter Nässe. Sie hatte einen rot-weiß-gepunkteten. Das vor ihr war kein Bild-Schirm. Es gab nicht zu Staunen, es gab nichts zu Interpretieren und rot-weiß-gepunktet war hier schon einmal gar nichts. Nur weiße, unbeschmutzte Leere, die besudelt werden wollte. „Dir werd ich´s zeigen, Sauron!“ dacht´s und schrieb voll Eifer drauf los.

Unten im Innenhof harkten zwei betagte Frauen Laub, polkten die bunten Blätter vom begrünten Boden und stopften sie in durchsichtige Foliensäcke. Fünf Stunden später würde es dämmern und die Harkenden hätten zwar an ein Dutzend Säcke gefüllt, der bearbeiteten Fläche würde man es indes kaum ansehen. Fortwährend übten die Silberpappeln Aufstand, indem sie unablässlich ihre zitternden Blätter wie Schmetterlinge freigaben und auf die Erde sinken ließen, um sie in Ansehung des nahenden Winters mit einer wärmenden Decke aus Laub zu überziehen. Die Frauen würden weiterharken. Weiterpolken. Weiterstopfen. Bis die Dunkelheit über ihnen hineinbräche. Am kommenden Morgen würden sie nicht wiederkommen und nur das Dutzend Foliensäcke würde daran erinnern, dass sie einst zugegen gewesen waren. Der Wiese hingegen sähe man das nicht an.

Am Tag darauf beobachtete sie in eben jenem Innenhof einen in einen kunterbunten Skianzug gehüllten Knirps, der die übrig gebliebenen, fein gestapelten Laubhäufchen jäh zerstörte. Der farbenfrohe Knirps verspürte keine Scham, keine Schuld. Allein Frohlocken lag ihm im Sinn. Der Skianzug erschwerte die Bewegungen, aber der Knirps bemerkte das nicht, hatte er doch eben erst das Laufen gelernt und wusste noch nicht um den Unterschied zwischen beschwingtem Springen und eingeengten Strampeln. Unwissenheit schütze ihn. So quietschte er weiter vor sich hin, katapultierte Laubwerk in die Höhe (d.h. aus seiner Sicht „Höhe, aus Sicht seines Erziehungsberechtigten „Wadenhöhe“). Seine Jauchzer erhellten die ruhige Stille.

Die harkenden Frauen hatten Blumenzwiebeln in den Boden gestopft, bevor sie vor der Dunkelheit geflohen waren. Sie war gespannt, was da aus dem Boden sprießen würde. Wäre sie immer noch oder schon wieder hier, wenn es passieren würde? In freudiger Erregung auf den noch so fern scheinenden warmen Hauch des Frühling machte ihr Herz einen kleinen Sprung. Als es wieder gelandet war, fand es ohne Müh in seinen alten Trott zurück und schlug unaufhörlich weiter. Und weiter. Und weiter. Und weiter. Ausweislich ihres Organspendeausweises wollte sie diesen Teil ihres Körpers nach ihrem Ableben nicht einem anderen überlassen. Warum eigentlich? „Vielleicht sollte man das mal ändern“, dachte sie. Ja, vielleicht sollte man. Ihr Herz war gesund und stark. Es war das Herz einer gesunden, sportlichen, sich wohl ernährenden jungen Frau. Überführe sie jemand auf ihrem roten Fahrrad – vielleicht jemand, der ein Spenderherz suchte (?) – so könnte er das ihre nehmen und damit Runde um Runde drehen. Vielleicht sollte sie das auf ihrem Spendeausweis als Bedingung vermerken: „Herz ja, aber nur wenn zu ausgiebigen Fahrten mit Ulla, mon velo rouge, genutzt.“ Das gefiel ihr. So sollte es sein! Dann widmete sie sich wieder hingebungsvoll ihrer eigentlichen Aufgabe.

Donnerstag, 24. November 2011

Plagiatur

Eine Freundin lud zum Geburstagsbrunch und wünschte sich: Kunstwerke.

Der Geldbeutel war leer, die eigene Sammlung an deutscher Nachkriegskunst durch die Wirtschaftskrise geschmälert, da war man froh, dass es keine Orginale sein sollten.

 Allerdings auch keine schnöden Nachdrucke, nein Einzelstücke sollten es sein, und zwar berühmten Gemälden nachempfunden, mit den Geburtstagsgästen als "Hauptdarstellern".

Herr Banani und Frau Meloni presentent:

trommelwirbel *******


Frei nach René Magrittes Gemälde «La Reproduction interdite» von 1937.


Mittwoch, 23. November 2011

Die Mützchen sind los!

Erinnert ihr euch noch an die Aktion "Das Große Stricken", zu der ich einige Mützchen geschickt hatte?  Nein? Dann guckt mal hier.

Jedenfalls ist es soweit: Die Mützchen stehen jetzt bei Rewe (und vielleicht auch Toom [?]) im Fruchtpüreekühlregal. Vielleicht findet ihr ein Chez-Meloni-Mützchen?

Etwa das hier?

Sonntag, 20. November 2011

Meisterstück

So, auf prominenten Wunsch hin hier noch einmal mein Glanzstück in voller Pracht:

Meine erste Granny-Square-Decke!



Da die Ausmaße der Decke mit 2x2m doch sehr üppig geworden sind, war es schwer, sie in ihrer ganzen Fülle abzubilden. Dank der mächtigen Spannweite des werten Gatten, hat es aber beinahe geklappt.



Auch eingerollt eine Augenweide.


Oh, wie kunterbunt!


Ah, wie farbenfroh!


Ob an den Haken gehängt...



oder übers Bett geworfen...

...Decki macht überalle eine gute Figur!

Samstag, 19. November 2011

Schmuckstück

Ein Quell an Ideenreichtum ist dieses Buch von Tif, die mit einen meiner drei allerliebsten Lieblingsblogs verzaubert:

Das Cover ist handbestickt.

Und im Innern harren eine Million Ideen ihrer Umsetzung.

Hier mein erstes Projekt.

Das Buch ist hier zu ordern.